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Akkusicherheit

Geregeltes Dampfen

 

 

Unter geregeltem Dampfen versteht man Dampfen mit Geräten, bei denen die Leistung manuell eingestellt werden kann.

 

Bei geregelten Geräten ist Schutzelektronik verbaut, die ein Überhitzen des Chips, ein Tiefenentladen oder Überbeanspruchung des Akkus und eine Stromabgabe bei einem Kurzschluss verhindert.

 

Durch die vielen Schutzfunktionen und die leichte Anwendung empfiehlt sich das geregelte Dampfen nicht nur für Anfänger, sondern auch für fortgeschrittene Dampfer.

 

Zwar sollte man sich hier grundlegend mit dem Ohm’schen Gesetz auseinandergesetzt haben und grob wissen, worauf zu achten ist, die Schutzelektronik nimmt einem hier jedoch viel Denk- und Rechenarbeit ab.

 

 

 

Wattmodus

 

Am meisten verbreitet ist das Dampfen im Wattmodus. Man nutzt hierbei einen Akkuträger mit Chip und einem Anzeigepanel, auf dem üblicherweise der Widerstand der Coil, der eingestellte Modus und die eingestellte Leistung angezeigt werden.

 

Über entsprechende Bedienelemente kann die Leistung eingestellt werden.

 

Im Wattmodus errechnet der verbaute Chip automatisch, wieviel Volt vom Akku abgegeben wird.

 

 

Voltmodus

 

Eine weitere Variante des geregelten Dampfens ist über ein verbautes Potentiometer. Bei diesen Geräten wird die gewünschte Spannung (Volt) eingestellt. Der Akkuträger gibt dann unabhängig vom Widerstand der Coil die gewünschte Spannung aus. Vorteil ist hier eindeutig, dass man „nach Gefühl“ einstellen kann, ohne sich groß mit den vielen Variablen beschäftigen zu müssen.

 

Nachteil dessen ist jedoch, dass Akkuträger mit Potentiometer häufig keine Anzeige haben, man also den Widerstand der Coil usw. nicht auslesen kann.

 

In der Regel sind in diesen Geräten jedoch auch Schutz vor Feuern bei einem Kurzschluss und Schutz vor Tiefenentladung der Akkus verbaut.

 

 

Mechanisches Dampfen

 

Im Gegensatz zum geregelten oder elektronischen Dampfen steht beim mechanischen Dampfen keine Sicherheitselektronik zur Verfügung.

 

Bei mechanischen Geräten handelt es sich um Akkuhülsen oder Boxen mit 510er-Gewinde, bei denen der Stromkreis mechanisch geschlossen wird. Das bedeutet, dass der Stromkreis durch Drücken des Tasters geschlossen wird und automatisch der volle zur Verfügung stehende Strom aus dem Akku an den Verdampfer abgebeben wird.

 

Die Leistung ergibt sich hier aus der zur Verfügung stehenden Spannung des Akkus und dem Widerstand der Coil.

 

Beim mechanischen Dampfen ist es unbedingt notwendig, das Ohm’sche Gesetz zu kennen, zu verstehen und anzuwenden.

 

Außerdem ist zu beachten, dass bei mechanischen Geräten kein Schutz vor Kurzschluss gegeben ist. Es kann also zu Kurzschlüssen kommen, die den Akku nachhaltig oder akut schädigen können.

 

Setz‘ dich also unbedingt mit dem Ohm’schen Gesetz auseinander, erkundige dich per YouTube-Videos oder frag‘ erfahrene Dampfer, bevor du dich ans mechanische dampfen wagst. Achte außerdem darauf, dass deine Geräte Entgasungslöcher haben, damit bei eventuellem Entgasen des Akkus kein Druck im Gerät aufgebaut wird.

 

Mechanisches Dampfen ist definitiv nur etwas für erfahrene Dampfer.

 

 

Hybridmods

 

Anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich bei einem Hybridmod nicht um eine Mischung aus irgendwelchen Modi. Beim Hybridmod ist zwar ein 510er-Gewinde verbaut, jedoch kein eigener Pluspol-Pin, wie beim üblichen 510er-Anschluss. Das bedeutet, dass der Akku beim Drücken des Tasters direkt an den Pluspol des Verdampfers gedrückt wird.

 

Bei diesen Geräten ist besondere Vorsicht geboten, da schnell Kurzschlüsse durch Schmutz / Späne am 510er entstehen können. Außerdem ist zwingend darauf zu achten, dass der 510er-Pin des Verdampfers hervorsteht, da ansonsten die Gefahr eines Kurzschlusses besteht.

 

Akkuaufbewahrung und -transport

 

Um Bei der Lagerung und beim Transport Kurzschlüsse und somit ein eventuelles Entgasen des Akkus zu vermeiden, ist es notwendig, den Pluspol des Akkus zu schützen – denn hier entstehen Kurzschlüsse. Der Pluspol besteht aus einer erhabenen Platte, der „Körper“ des Akkus ist der Minuspol. Wird der Pluspol eingedrückt oder kommt durch einen leitenden Gegenstand ein Kontakt zwischen dem Pluspol und dem Körper des Akkus zustande, gibt dieser seine Spannung ungebremst ab, kann überhitzen und entgasen.

 

 

Bitte nutze unbedingt die dafür vorgesehenen Transportboxen für deine Akkus.

 

 

Ohm’sches Gesetz

Auf einen Blick

 

 

 

 

U = Spannung = Volt

R = Widerstand = Ohm

I = Stromstärke = Ampere

 

Formeln zur Berechnung:

 

U = R x I (Ohm x Ampere = Volt)

R = U / I (Volt / Ampere = Ohm)

I = U / R (Volt / Ohm = Ampere)

 

 

Letztere Formel ist für das mechanische Dampfen die wichtigste.

 

Anhand der Akkuspannung und des Widerstandes lässt sich errechnen, wieviel Ampere ausgegeben werden.

 

Bitte achte immer darauf, nur Akkus zu nutzen, die für entsprechende Stromstärken ausgelegt sind!