Meine erste Dampfe

Backedampfen / MTL

Das Backedampfen wird auch als „traditionelles Dampfen“ bezeichnet. Beim MTL (Mouth-to-lung / Mund-zu-Lunge) zieht man den Dampf zuerst in den Mund und anschließend in die Lunge.

Das ist die gleiche Technik, die man früher üblicherweise beim Rauchen angewendet hat.

Ebenfalls charakteristisch ist bei MTL-Verdampfern ein recht starker Zugwiderstand üblich, was vom Zug her dem Rauchen einer Zigarette sehr nahe kommt.

Beim traditionellen Dampfen entsteht in der Regel wenig Dampf, außerdem hat man einen vergleichsweise niedrigen Liquid- und Akkuverbrauch.

 

Direct Lung / DL

Beim DL-dampfen zieht man den Dampf der E-Zigarette direkt in die Lunge, ohne diesen vorher im Mundraum zu lassen.

Am ehesten lässt sich das DL-Dampfen mit dem Shisharauchen vergleichen, wo eine ähnliche Zugtechnik genutzt wird.

Beim DL-Dampfen entsteht üblicherweise mehr Dampf und man verbraucht mehr Liquid. Außerdem benötigt man mehr Akkuleistung, weshalb die Akkus öfter gewechselt / geladen werden müssen.

 

 

Umsteigergeräte

MTL

 

 

Für das traditionelle Dampfen werden Verdampfer genutzt, die in der Regel mit hohen Widerständen und geringer Leistung betrieben werden. Es gibt jedoch auch MTL-Verdampfer mit Widerständen unter 1,0 Ohm.

 

„Das perfekte Gerät“ kann man nicht empfehlen, dafür gibt es zu viele Variablen.

 

Sehr gut angekommen sind jedoch folgende Geräte / Verdampfer, die zumindest einen Test wert sind:

 

  • MY Von Erl

Einfaches All-in-one-Gerät mit wechselbaren Liquidpods, Laden über USB, ohne weitere Knöpfe – mit Zugautomatik, der Verdampfer wird durch Ziehen am Mundstücl aktiviert

 

  • Aspire Nautilus (2)

Verdampfer, für den ein Akkuträger benötigt wird. Wird mit Fertigcoils betrieben. Der Nautilus 2 hat eine einfachere Befüllmöglichkeit, vom Geschmack her sind beide jedoch nahezu identisch

 

  • Endura T18 / T22

Einsteigergeräte mit Fertigcoils und integriertem Akku als Komplettset

 

 

Durch die einheitlichen Anschlüsse passen alle gängigen Verdampfer auf alle gängigen Akkuträger. Lediglich sehr alte Geräte haben einen anderen Anschluss. Der übliche Typ nennt sich „510er-Anschluss“.

 

 

Umsteigergeräte

DL

 

 

DL-Verdampfer gibt es in vielen Varianten. Sie funktionieren mit verschiedensten Widerständen und Leistungen.

 

 

 

 

Auch hier gilt: Es gibt nicht DAS Umsteigergerät. Zum Testen haben sich jedoch folgende Modelle bewährt:

 

  • Melo III (im Set mit IStick Pico)

Häufig als Set verkauft, Gerät mit einem Akku, Verdampfer mit Fertigcoils, leicht zu befüllen, einfacher Umgang

 

  • OBS Engine (Nano)

Für die, die gleich selbst wickeln möchten, günstiger, solider und auslaufsicherer Selbstwickelverdampfer, benötigt einen separat erhältlichen Akkuträger

 

  • Uwell Crown SE1

Fertigcoilverdampfer, benötigt einen separat erhältlichen Akkuträger

 

  • Estoc Mega Tank

Günstiger, solider Fertigcoil-Verdampfer, nutzt günstige Keramikcoils, benötigt einen separat erhältlichen Akkuträger

 

 

 

IMMER gilt: Lass dich in einem Offline-Store ausführlich beraten. Hier kann dir am Besten geholfen werden.

 

 

Nikotindosierung

 

Eine Faustformel zum Umrechnen des bisherigen Zigarettenkonsums auf eine empfohlene Nikotindosierung gibt es nicht.

 

Wieviel Nikotin man zum erfolgreichen Umstieg benötigt, ist so individuell wie die Auswahl des richtigen Liquids.

 

Außerdem kommt es auch darauf an, welches Gerät man nutzt und wie die Zuggewohnheiten sind.

 

Generell kann man sagen:

 

Beim Subohmdampfen (DL) sollte man niedrigere Nikotindosierungen wählen, da man mit jedem Zug mehr Dampf und damit auch mehr Nikotin einatmet.

 

Viele ehemalige Raucher schaffen den Umstieg sogar komplett ohne Nikotin. Oftmals ist es eher die Gewohnheit, das Ritual des an-der-Zigarette-ziehens, um das es dem zukünftigen Nichtraucher geht.

 

Übrigens:

 

Es ist vollkommen normal, dass man am Anfang hustet. Auch der übliche „Raucherhusten“ verschlimmert sich häufig anfänglich. Das liegt daran, dass der Körper den ganzen Mist aus der Lunge jetzt endlich loswerden kann. Üblicherweise legt sich das bereits nach ein bis zwei Wochen.

 

 

Und jetzt?

Wie so oft in der Welt des Dampfens ist auch die Wahl des richtigen Gerätes sehr individuell. Ein paar „Klassiker“ werden umseitig empfohlen, was genau für DICH aber das richtige Gerät für den Umstieg ist, kannst nur du für dich herausfinden.

Setz‘ dich mit deinen Zuggewohnheiten auseinander, probier‘ ein paar Geräte und verschiedene Liquids aus, lass dir vor allem Zeit.

Keiner erwartet, dass du von jetzt auf gleich aufhörst zu rauchen. Und das solltest du von dir selbst auch nicht erwarten.

Geh ganz entspannt an die Sache ran. Es gibt Unmengen verschiedene Liquids und Geräte. Sicher hast du ein paar Freunde, bei denen du mal das ein oder andere ausprobieren kannst.

Und wenn du das richtige Setup für dich gefunden hast, merkst du vielleicht schon recht schnell von selbst, wie du weniger rauchst.

Eine E-Zigarette zu benutzen ist nicht das gleiche, wie sich eine Zigarette anzuzünden. Man muss sich erstmal daran gewöhnen, Knöpfe zu drücken und überhaupt auf irgendwas zu achten. Ja, rauchen war einfacher. Aber Durchhalten lohnt sich!

 

 

Viel Erfolg beim Umstieg!